Es ist nicht nur eine Ausstellung. Es ist die Ausstellung, wenn es um Musikgeschichte der vergangenen fünf Dekaden geht. Die Rede ist von keinem anderen als David Bowie. Der britische Musiker und Schauspieler liefert das Material. Und das schon seit Anfang der 60er Jahre. Einen ersten Eindruck gibt es jetzt.

Von London nach Berlin

David Bowie wurde 1947 in London geboren. Mit 15 Jahren hatte er seine erste Band. 1967 erschien sein Debüt-Album. Fünf Jahre später gelang ihm mit „The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars“ der kommerzielle Durchbruch. Eine weitere wichtige Station war die Zeit in Berlin. Hier lebte er von 1976 bis 1978. Anschließend folgten viele Aufs und Abs. 2013 meldete sich David Bowie mit einem neuen Album und der Single „Where are we now“ zurück. Letzteres ist eine Hommage an die Jahre in Berlin.

Sein Comeback 2013 wurde zum Anlass genommen, um eine Ausstellung zu inszenieren. Unter dem Namen „David Bowie is“ kann diese noch bis zum 10. August 2014 in Berlin im Martin-Gropius-Bau (www.gropiusbau.de) besucht werden. Der einfachste Weg dorthin beginnt am Potsdamer Platz. Vor hier sind es gerade mal 5 Gehminuten. Das Gebäude befindet sich in der Niederkirchnerstraße 7. Dann noch ein paar Stufen und schon steht man von der Kasse. Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt 10 Euro. Taschen und Jacken sind abzugeben. Dafür erhält man allerdings einen kostenlosen Audioguide, der jeden Rundgang mit O-Tönen und Musik sehr eindrucksvoll untermalt.

Mission erfolgreich. Check!

David Bowie Tickets Berlin (Foto: J. Sebök)

David Bowie Tickets Berlin (Foto: J. Sebök)

Victoria Broackes und Geoffrey Marsh vom „Victoria and Albert Museum“,London machten den Zugang zum privaten Bowie-Archiv möglich. Die Ausstellung präsentiert 300 Objekte. Dazu gehören Fotos, handgeschriebene Songtexte, Bühnenoutfits, Set-Designs und Plattencover. Dank Audioguide wirken viele Details noch lebhafter. Besonders interessant sind Exponate, wie Skizzen und Tagebucheinträge. Dadurch erhält man als Fan, Musikbegeisterter und nur als Kunstbesucher einen interessanten Eindruck von Bowies Wirken. Natürlich ist das Ausgestellte nur ein Teil davon – allerdings auch das Wichtigste. Bis dato zählt die Ausstellung zu den Umfassendsten was je von David Bowie gezeigt wurde.

Zum Abschluss lässt sich im Museumsshop noch das ein oder andere Souvenir kaufen. Eine Auswahl der Musikalben ist auch auf CDs erhältlich – die Vinylversionen als Schallplatten fehlen jedoch oder waren an diesem Tag schon ausverkauft. Glücklicherweise finden sich noch andere Mitbringsel, die jede Fan-Kollektion ein bisschen vollständiger macht. Mehr Infos zur Ausstellung gibt es auf der offiziellen Webseite unter www.davidbowie-berlin.de.

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